Im Unterschied zur letzten Studie, in der führende Supply Chains (Lieferketten) als bedarfsgesteuert, agil und schlank charakterisiert wurden, veranschaulicht die neuste Übersicht die Auswirkungen,welche die wachsende Komplexität mit sich bringt:
- Grösseres Beschaffungs- und Absatzvolumen ausserhalb von Westeuropa, mit grossem Wachstumspotenzial im chinesischen Markt, führt zu längeren, komplexeren und weniger fehlertoleranten Supply Chains.
- Fortlaufend steigende Kundenanforderungen betreffend Lieferbereitschaftsgrad, vor allem mit Blick auf Lieferzeit und Liefertreue.
- Wachsender Bedarf an wert steigernden Zusatzdienstleistungen. Als Konsequenz werden Aktivitäten, welche traditionell bisher im Fertigungsunternehmen abgewickelt wurden, in die Verteilzentren verlagert.
- Höhere Komplexität der Produkte führt zu kürzeren Produkt-Lebenszyklen und einer steigenden Anzahl von Artikeln im Warenlager.
Diese Explosion der Komplexität in der Supply Chain führt zu einer Situation, in der die Verbesserung der betriebsinternen Effizienz alleine dem auferlegten Kostendruck nicht mehr genügt. Die Logistikkosten sind gestiegen und werden auch weiter steigen, und dementsprechend bieten die Kosten der Supply Chain nicht länger und beliebig Einsparungspotenzial.
